Geosynthetische Materialien werden in einer Vielzahl von Anwendungen im Tiefbau eingesetzt, meist um instabilen Oberflächen Festigkeit zu verleihen. Eine Verwendung von Geokunststoffen ist das Auffangen von Bauschutt, beispielsweise auf Baustellen, auf denen Sprengstoffe zum Einsatz kommen, oder in Städten, wo Bauschutt eingedämmt werden muss.
Geotextilien und Geokunststoffe sind im Wesentlichen Verbundplatten, die aus einer Mischung traditioneller Textilien sowie erdöl- und biobasierter Kunststoffe bestehen.
ISO 10319 ist ein Prüfverfahren zur Bestimmung der Zugeigenschaften von Geokunststoffen unter Verwendung von 200 mm breiten Streifen. Die Festigkeit dieser Materialien in Kombination mit der Geometrie der Probe kann sich mit herkömmlichen Methoden als schwierig erweisen. Die Lösung von HST sind Griffe im Spill-Stil, die Backenbrüche und Abrutschen verhindern.