ISO 14126 Druckeigenschaften in der Ebene von faserverstärkten Kunststoffverbundwerkstoffen
ISO 14126:2023
Faserverstärkte Kunststoffverbundwerkstoffe – Bestimmung der Druckeigenschaften in Richtung in der Ebene
Zusammenfassung Dieses Dokument legt Verfahren zur Bestimmung der Druckeigenschaften von faserverstärkten Kunststoffverbundwerkstoffen auf der Basis duroplastischer oder thermoplastischer Matrizen in Richtungen parallel zur Laminierungsebene fest. Die Druckeigenschaften sind für Spezifikationen und Qualitätskontrollzwecke von Interesse. Die Prüfkörper werden aus einer ebenen Prüfplatte oder aus geeigneten Fertig- oder Halbzeugen gefertigt. Es werden zwei Beladungsmethoden und zwei Arten von Proben beschrieben. Die Lademethoden sind: — Methode 1: sorgt für Scherbelastung der Probe (Messlänge nicht unterstützt) — Methode 2: sorgt für eine kombinierte Belastung der Probe (Messlänge nicht unterstützt) ANMERKUNG Bei mit Laschen versehenen Proben, die nach Methode 2 belastet werden, wird die Last durch eine Kombination aus Endbelastung und Scherbelastung durch die Laschen übertragen. Die Musterdesigns sind: — Probe vom Typ A: rechteckiger Querschnitt, feste Dicke, mit Enden versehen (hauptsächlich für Vorimprägnate im Luft- und Raumfahrtstil (~ 0,125 mm Lagendicke)) — Probe vom Typ B: rechteckiger Querschnitt, verschiedene Dicken, ohne Laschen oder mit Laschen an den Enden, zwei Probengrößen sind verfügbar (B1 und B2). Die Probe vom Typ A wird für unidirektional oder biaxial verstärkte Materialien verwendet, die in Faserrichtung getestet werden, wobei die Fasern normalerweise entweder durchgehend oder lang (>7,5 mm) diskontinuierlich ausgerichtet sind. Die Proben vom Typ B1 und B2 werden für die Ausrichtung in mehrere Richtungen verwendet; Matten, Gewebe und andere multidirektional verstärkte Materialien, bei denen die Faserstruktur komplexer und/oder gröber ist.