Die Verwendung von Drähten und Kordeln zur Verstärkung von Kraftfahrzeugreifen ist eine der anspruchsvollsten Anwendungen für jedes Stahlprodukt. Der Draht ist so dünn wie ein menschliches Haar und muss den Reifen verstärken, um den komplexen Belastungen im Betrieb standzuhalten. Der Draht versagt jedoch häufig durch Stöße, Ermüdung und Bruch.
Eine große Herausforderung bei dieser Art von Feindrähten ist die Dünnheit und Härte, die das Greifen erschwert. Ohne den richtigen Greifansatz führen Spannungskonzentrationen an der Kante der Backenfläche zu vorzeitigem Versagen oder Backenbrüchen. Da das Material während des Tests nur einer geringen Dehnung ausgesetzt ist, stellen wir außerdem fest, dass die Verwendung eines herkömmlichen Positionsmesswandlers für genaue Dehnungsdaten nicht ausreicht. Schließlich kann es bei der Verwendung der kontaktierenden Extensometrie zu Fehlern kommen, einschließlich solcher, die durch das Verrutschen von Messerschneiden oder Spannungskonzentrationspunkten verursacht werden.
Wir empfehlen den Einsatz unserer Systeme der HST-HFT-Serie zur Untersuchung der Ermüdungs- und Brucheigenschaften von Drähten, die zur Reifenverstärkung verwendet werden. Für den Erfolg einer dynamischen Prüfung ist es bei feinsten Drähten umso wichtiger, eine geeignete Wägezelle mit geringer Kraft und geeignete Spannzeuge mit geringer Masse auszuwählen.