Diese Europäische Norm legt die Geräte und Verfahren zur Bestimmung des Scherverhaltens fest. Sie gilt für Wärmedämmprodukte, die in Bauanwendungen verwendet werden.
Die in dieser Norm beschriebenen Tests bestimmen nicht das reine Scherverhalten, sondern messen die Auswirkungen der Anwendung zweier entgegengesetzter paralleler Kräfte auf die Hauptflächen des Probekörpers. Es wird davon ausgegangen, dass die Anwendung einer Kraft tangential auf die Hauptoberfläche des Prüfkörpers die Spannungen, die auf Wärmedämmprodukte in vielen Bauanwendungen, insbesondere Wänden, ausgeübt werden, genauer widerspiegelt als andere Methoden zur Messung der Scherleistung, z. B. Biegeversuche.
Prinzipiell gibt es zwei Prüfmethoden, beide im Schermodus: